Mozarthaus Vienna: Neue Sonderausstellung

Vom Pilgerziel zum Museum – die Geschichte des Hauses

Von 1784 bis 1787 lebte Mozart in der Domgasse 5 und schuf hier bedeutende Werke wie die Oper Le nozze di Figaro. Das Haus wurde als „Figaro-Haus“ zum Ort stiller Verehrung. Johannes Brahms setzte sich für eine Gedenktafel ein, die allerdings erst neun Jahre nach seinem Tod angebracht wurde.

1941, rund 150 Jahre nach Mozarts Tod, entstand hier erstmals eine Gedenkstätte. 2006 öffnete das Mozarthaus Vienna.

Die neue Sonderausstellung zeichnet den Weg vom Pilgerziel zum Museum nach. Sie beleuchtet die wechselnde Nutzung des Hauses, seine Bewohner und seine gesellschaftliche Bedeutung – und zeigt, dass Mozart hier mitten im Wiener Alltag lebte, umgeben von Nachbarn, Gaststätten und Geschäftslokalen.

Foto: © Mozarthaus Vienna