Danzi – Sohn Schwetzingens
Konzert in St. Pankratius zum 200. Todestag
Die Mozartgesellschaft Schwetzingen lädt gemeinsam mit der Forschungsstelle Hof|Musik|Stadt am Montag, 13. April 2026, um 19.30 Uhr zu einem Konzert in die Kirche St. Pankratius ein. Im Mittelpunkt steht der Komponist und Cellist Franz Danzi (1763–1826), einer der bedeutendsten Musiker der Stadt. Geboren im Jahr von Mozarts Schwetzingen-Besuch, gilt Danzi als bekanntester „Sohn Schwetzingens“.
Sein Taufdatum, der 15. Juni 1763, ist in den Kirchenbüchern belegt; über den genauen Geburtstag gibt es widersprüchliche Angaben. Danzi selbst nannte den 15. Mai.
Die musikalischen Wurzeln der Familie liegen in Oberitalien. Sein Vater Ludovico Danzi war erster Cellist der kurfürstlichen Hofmusik und ein geschätzter Musiker.Auch Danzis Schwester Franziska wurde als Sängerin und Komponistin bekannt. Franz Danzi erhielt seine Ausbildung beim Vater, arbeitete zunächst in Mannheim und München als Cellist und wurde später Hofkapellmeister in Stuttgart und Karlsruhe, wo er am 13. April 1826 starb.
Bekannt sind vor allem seine Bläserquintette. Das Konzert widmet sich selten gespielten Werken für Klavier und Bläser und stellt Danzi in einen Dialog mit Mozart.
Programm:
Quintett in Es-Dur KV 452 von Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate in F-Dur op. 3 von Franz und Margarethe Danzi
Quintett in d-Moll op. 41 von Franz Danzi
Das Konzert bringt Danzis Musik an seinen Ursprungsort zurück und lädt dazu ein, sein vielseitiges Werk neu zu entdecken.
Fotonachweis: Simon van Boxtel